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Hanf

Hanf

eine der ältesten Nutzpflanzen

 

Hanf besitz ein breites Spektrum an gesundheitlichen Inhaltsstoffen und hat eine Vielzahl an Anwendungsbereichen. Er gilt schon seit tausenden von Jahren als wichtiger Rohstofflieferant. Durch die vielen Forschungen an der Hanfpflanze und deren Inhaltsstoffe kam man zu bemerkenswerten Erkenntnissen. Der Einsatzbereich von Hanf ist, ich würde schon fast sagen grenzenlos. Bis vor einigen Jahren war Delta-9 Tetrahydrocannabidiol der bekannteste Inhaltsstoff, mittlerweile weiß man, dass, Hanf weit mehr als 400 chemische Wirkstoffe aufweist und mehr als 100 verschiedene Cannabinoide enthält. Cannabinoide ähneln dem körpereigenen Endcannabinoiden stark und unterstützen dadurch Prozesse in den höheren Organen, die wiederum der Gesundheit dienen.

 

 

Die bekanntesten dieser Cannabinoide sind:

 

  •   CBD (Cannabidiol)

und

 

  •  THC (Tetrahydrocannabidiol)

 

 

Durch das THC und seine psychoaktive Wirkung wird die Pflanze, zu Unrecht verteufelt und in vielen Staaten kriminalisiert und die Konsumenten durch die Staatsgewalt verfolgt und bestraft. Doch dies ist nicht in allen Ländern unserer Erde der Fall. In einigen Ländern wurde Cannabis in den letzten Jahren entkriminalisiert und sogar legalisiert. Mit der Legalisierung von Nutzhanfpflanzen mit einem THC-Gehalt von unter 0.3%, geht Österreich einen Weg in die richtige Richtung.

 

Hier zu Lande sind also alle Sorten des Nutzhanfes mit einem THC-Gehalt von unter 0.3% zu 100% legal.

 

 

CBD ist nicht gleich Cannabis!

 

 

Fälschlicher Weise wird CBD immer wieder mit Cannabis verwechselt. Der Name Cannabis bezieht sich aber nur rein Formell auf die Gattung der Hanfpflanze. Nutzhanf und Cannabis stammen aus derselben Pflanze (Cannabis Sativa) sind aber in Ihrem Aufbau vollkommen unterschiedlich. Während Cannabis einen hohen Anteil an THC aufweist, enthalten Nutzhanfpflanzen nicht mehr als 0.2% davon. Im Laufe der Jahre haben die Cannabis-Landwirte ihre Cannabispflanzen selektiv gezüchtet, um einen hohen THC-Gehalt zu erreichen und unterschiedliche Sorten zu züchten. Auf der anderen Seite haben normale (legale) Hanfbauern ihre Pflanze nicht verändert und produzieren weiter Tausende von Produkten, die aus Nutzhanf stammen und alltäglich genutzt werden. Einige dieser Produkte findest du im Shop. Aus diesen Hanfpflanzen, die in der EU einen maximalen THC-Gehalt von 0,2 % haben dürfen, wird wiederum das legale Cannabinoid extrahiert. CBD kann daher keinesfalls als Cannabis eingeordnet werden.

 

 

Was ist nun CBD und wie wirkt es?

 

 

CBD ist ein, wie schon oben erwähnt, Cannabinoid der Hanfpflanze. Damit wir die Wirkung von CBD in unserem Körper besser verstehen ist es hilfreich, sich am menschlichen Endocannabiniod-System zu orientieren. Dieses System ist ein Bestandteil unseres Nervensystems und ist unter anderem für das Immunsystem und die Schmerzlinderung verantwortlich. Durch den Konsum von CBD haben wir somit einen direkten Einfluss auf dieses System. Unterschiedliche Forschungsergebnisse haben gezeigt, dass CBD und das menschliche Endocannabinoid-System positiv miteinander reagieren. Der menschliche Körper ist in der Lage bestimmte Cannabinoide eigenständig zu produzieren. Zudem verfügt der menschliche Körper über zwei Rezeptoren, die mit Cannabinoiden interagieren. Die CB1-Rezeptoren im Gehirn beschäftigen sich mit Koordination, Bewegung, Schmerzen, Emotionen, Stimmung, Denken, Appetit sowie Erinnerung. THC verbindet sich auf direkte Weise mit diesen Rezeptoren. CB2-Rezeptoren findet man dagegen häufiger im Immunsystem. Sie wirken sich auf Entzündungen und Schmerzen aus. Alle Cannabinoide, einschließlich CBD, können auf natürliche Weise an bestimmten Cannabinoid-Rezeptoren im Körper andocken, um ihre Wirkung zu erzeugen.

 

Darüber hinaus ist das CBD auch an der Aufrechterhaltung des körpereigenen Cannabinoid Anandamid beteiligt. Auf diese Weise kann das CBD eine antiphsychotische Wirkung ermöglichen, ohne Nebenwirkungen aufzuweisen.

 

Bis heute ist allerdings nicht vollständig geklärt, ob das Cannabidiol direkt auf die Rezeptoren einwirkt oder ob es dagegen die körpereigene Cannabinoid Produktion beeinflusst. In diesem Bereich müssen daher weitere wissenschaftliche Erkenntnisse erzeugt werden, um die vollständige Nutzung des CBD im Körper zu verstehen.

 

 

Funktionen des CBD.

 

 

CBD ist oftmals für seine schmerzlindernde und entzündungshemmende Funktion bekannt. Der Wirkstoff kann jedoch auch durch seine vielfältigen Anwendungsbereiche überzeugen. 

 

 

Folgende Nebenwirkungen sollte man beachten:

 

 

In der Regel weist der Konsum von qualitativen CBD-Produkten keinerlei bekannter Nebenwirkungen auf. Demnach sollte bei der Auswahl von CBD stets auf eine entsprechende Qualität geachtet werden. Menschen, die von einer schweren oder chronischen Erkrankung betroffen sind, sollten zudem stets ihren Arzt befragen. Für gesunde Frauen gilt, dass sie lediglich während der Schwangerschaft auf CBD verzichten sollten, da es die Schutzfunktion der Plazenta reduzieren könnte. 

 

Insgesamt überzeugen die CBD-Produkte durch ihre breiten Anwendungsgebiete und minimale Nebenwirkungen. Kaum eine andere Nutzpflanze kann ein derart breites Spektrum an Möglichkeiten liefern. Der CBD-Wirkstoff kann keine schwerwiegenden Erkrankungen heilen, er kann dagegen ohne Risiko zu einem optimierten Wohlbefinden und zu einer höheren Lebensqualität führen.

 

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